alte kacke oder neue kacke - ist alles Eins - kacke bleibt kacke - oder?

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Kacken

 

 Ich kacke, also bin ich.

 Wir sind, was wir kacken

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 Wir kacken, was wir sind!

 

  In unserer Kacke ist alles, was wir körperlich und kognitiv synthetisieren. Meist bemerken wir es erst dann, nachdem wir vom vom Gestank der eigenen Ausscheidung getrieben, fluchtartig die Toilette verlassen. Noch übler kommt es, wenn wir ungesundes Essen 'fressen' und maßlos Getränke, überreife Lebensmittel bzw. jenes jenseits des Verfallsdatum in uns hinein schlingen wie stopfen. Dann kann es schon passieren, dass dank unserer permanent alerten Immunabwehr ein Teil vorne sowie der Rest, achtern herausdrückt.

 

 Anal-yse I

 Wir kacken nicht nur den Rest unserer gut verwerteten oder weniger akzeptabel verarbeiteten Nahrung und Getränke aus, sondern auch die synthetisierten Relikte unserer geistigen Konzentration, welche wir vorher mittels Kaffee ( mit oder ohne Milch und oder ohne Zucker); über Medikamente, Süßigkeiten, Nahrungsergänzungen und/oder legale/illegale Drogen etc. - aufpeppten wie stabilisierten. Dazu alles, was wir über unsere Haut und Sinne aufnehmen, wie Gerüche und Aromas; Wasser, Regen, Meer; Seifen wie Kosmetika; Stoffe der Kleidung; Materialien und Chemikalien, Wasch-/Reinigungsmittel - inklusive all deren Um-/Mitwelt-Einflüsse.

 Die Letztgenannten sekundären, auf den Körper wirkenden Milieu-Stoffe, sollten im besten Fall sofort über die Respiration /Atmung wie Schweiß ausgeschieden werden. Spätestens sollten sie nach ein paar Tagen hinten, kraft unserer Gedärme abgeschieden sein. Es könnte passieren, dass manche sensitiven Moleküle eine chemische Reaktion in unserem Körper bewirken und so böse Krankheiten hervorrufen. Natürliche Reaktionen, auf Grund von schlechtem Essen oder Trinken bewältigt der Körper dank seines epigenetisch geprägten Immunsystems mit Erkennungs- wie Abwehrstrategien. Das sind zwar die 'harten Tage' des Zuhauseliegens, aber sie gehen vorbei.

 Im Gegensatz führen die künstlichen Disruptionen im Inneren des Körpers, beim Hormonhaushalt wie der Physiologie - im schlimmsten Falle zu Krebs, Leukämie, Adipositas, Diabetes oder Herz-/Hirninfarkten. Die bekanntesten dieser körperschädigenden Gifte sind die sogenannten Endokrinen Disruptoren (lat. disrumpere - zum Erliegen bringen), welche Hormon-aktiv agieren. Diese Störfaktoren sind Stoffe, welche sobald „sie in den Körper gelangen, bereits in geringsten Mengen durch Veränderung des Hormonsystems die Gesundheit schädigen.1

 

 Exkurs

 Die Aufnahme von endokrinen Disruptoren in den menschlichen Körper erfolgt mit Hilfe von:

 Nahrungsmittel und Trinkflüssigkeiten (speziell industriell hergestellte) und jene, die mit Pestiziden oder Kunststoffen in Kontakt gekommen sind.

 Hautkontakt: speziell Kosmetika; oder Pestizide; mit Flammschutzmitteln behandelte Textilien, industriell gefertigte Reinigungsmittel.

 Atmung: z.B. über die Abriebe von Kunststoffteilen oder Gummireifen; Pestizidaerosole bei der Garten- oder Feldarbeit.

Wissenschaftlich betrachtet wird das endokrine Spektrum mit Hormon-Szenario über sogenannte Bioakkumulatoren ermittelt, bzw. über die Biokonzentration oder die Biomagnifikation.

 

Bioakkumulation:

 Bioakkumulation, ist die Fähigkeit von Organismen, insbesondere Mikroorganismen, Substanzen im Organismus über die Konzentration der sie umgebenden Umwelt hinaus anzureichern.“ Oder einfach ausgedrückt, "die Anreicherung einer Substanz - Gifte - in einem Organismus - Uns - durch Aufnahme aus dem umgebenden Medium - Umwelt - oder über die Nahrung". Bioakkumulationen treten vorwiegend bei Substanzen auf, die eine lange biologische Halbwertszeit besitzen, die also weder rasch biochemisch ab- oder umgebaut, noch rasch ausgeschieden werden wie z.B. Quecksilber, Nanopartikel, Isotope. Das Phänomen der Bioakkumulation ist nicht rein auf Schadstoffe begrenzt, sondern kommt auch bei essentiellen biochemischen Verbindungen (Vitaminen) und chemischen Elementen (Mineralstoffen) vor. Es betrifft somit Alle und Jedes Lebewesen. Der Begriff wird sowohl für den dynamischen Vorgang der allmählichen Konzentrierung des Stoffs im Organismus, als auch für die Charakterisierung eines jeweiligen Momentan- oder Endzustands (Gleichgewichtszustand), verwendet.

 Diagnostiziert wird dabei "die relative Höhe der Stoffkonzentration in einem Organismus gegenüber etwa dem umgebenden Boden, dem umgebenden Wasser oder der aufgenommenen Nahrung."  Somit stellt es das Verhältnis zwischen der Konzentration im Körper und einem 'Medium', etwa dem umgebenden Boden, dem umgebenden Wasser oder der aufgenommenen Nahrung dar.  Die verschiedenen Aufnahmewege in den Körper verlaufen häufig simultan. Die Bioakkumulation steht in einem komplexen dynamischen Gleichgewicht zwischen einer Aufnahme und den verschiedenen Formen der Elimination von Abbau oder Ausscheidung der Substanz aus dem Körper. Das bedeutet die Balance zwischen gesunder Ausscheidung und konkret Abkacken.

 

 Biomagnifikation

 Sie beschreibt die Anreicherung von Schadstoffen in Lebewesen aus der Umwelt, speziell über die Nahrungskette bis zum Menschen. Ein bekanntes Beispiel ist der Kreislauf des DDT oder Quecksilber, vom Ei/Fleisch bzw. Plankton bis zum Menschen. Die Disruptoren  dringen bis zum Stützgewebe bzw. Knochenbau vor und schädigen so den Stützapparat nachhaltig. Hier muss man/frau schon sehr viel Kacken, um diese Gifte wieder auszuscheiden.

Mit Hilfe der Biomagnifikation können die Auswirkungen von Giften, Schadstoffen und ihrer Abbauprodukte nachgewiesen werden, welche teilweise verheerende Auswirkungen auf alle Endglieder der Nahrungskette, einschließlich uns Menschen, haben.  Ein bekanntes wie alltägliches Beispiel ist die Anreicherung von Mykotoxinen bei industriell produziertem Fleisch, inklusive der Massen-Kuhmilch aus dem Futter!

 

 Biokonzentration:

 Die Aufnahme über das Wasser bzw. den Aufnahmepfad bei aquatischen Lebewesen. Speziell jene von Schadstoffen über die Körperoberflächen der Organismen wie Kiemen oder die Haut. Das betrifft direkt Wasser-/Meereslebewesen, aber indirekt alle inklusive Menschen und Kulturen, welche an Meeren, Flüssen oder Seen wohnen und sich hauptsächliche von Fischen wie anderen Meerestieren ernähren.

 

Anal-yse II

 Wären wir an einem dieser disruptiven Punkte angelangt (dass der Körper von innen geschädigt wurde), scheint es, dass wir echt 'im Arsch' sind: Entweder hatten wir zu wenig auf unseren Körper gehört oder diesen überhaupt nicht beachtet. Aller Voraussicht nach verwechselten wir ihn mit einer Maschine, welche von den hochbeschleunigten Über-Leistungs-Systemen des globalen Wettbewerbs angetrieben, über den Geist versucht, das verwertbare Humankapital inklusive seiner mentalen Unterstützung  als Humanenergie, zu einem Funktionsaggregat zu modifizieren. Das führt, sobald es nicht funktioniert, u.a. zu Burn Out, Depression oder im schlimmsten Fall zu Suizid.

 Dieser komplexe Mechanismus, von Körpermaschine mit geistiger Entfremdung, löst im Weiteren, nach einer positiven ärztlichen Diagnose von einer schweren Krankheit (was im Endeffekt aber eine 'negative' darstellt), eine altbekannte und endlose Spirale von Arzt- und Krankenhauskonsultationen aus. Dort beginnt meist das 'vergessene Beten', welches laut gesprochen, ebenso wie unbeschwertes Singen, eine Möglichkeit zur Erdung des Körpers gewesen wäre.3

 Diese tödlich erscheinenden und dementsprechend wirkenden Krankheiten sind aber von Region zu Region, von Kontinent zu Kontinent sowie Geschlechter-spezifisch verschieden: In Ländern und Regionen mit wenig industrieller Nahrung gibt es weniger Magen-Darm-Krebse; in jenen wo viel geraucht und getrunken wird, existieren der Immunabwehr-Logik nach, eine beachtliche Anzahl an Lungen- und Speiseröhrenkrebse; Menschen, welche zu lange und zu heiß Sonnenbaden, haben abgesehen von mentalen Disruptionen4, ein erhöhtes Melanom-/Hautkrebsrisiko; und jene, die hedonistisch allen Arten konsumistischer Reize erliegen, spielen mit einer gesteigerten Fortpflanzungsgefährdung (Prostata-/Gebärmutter-/Brustkrebs).5

 Das gleiche Szenario gilt für Fettleibigkeit und Diabetes: Sie sind sogenannte Zivilisationskrankheiten, welche in Ländern und Regionen mit gesunder Nahrungsaufnahme nicht vorkommen (können).

 

Ernährung

Der Körper ist biologisch bedingt, ein an eine bestimmte Kultur (kulturelle Umgebung) angepasster, endlicher wie anfälliger Organismus. Das wird (meist) bis zum Rentenalter vergessen. Viele von uns glauben ausserdem, dass man/frau 'ewig lebt'; oder er/sie/es denkt, dass einem bis zum Alt-Sein nichts passieren wird! Hier die schlechte Nachricht obendrauf: Es entstehen in den hochmodernen und über-beschleunigten Nationen, immer neue Arten und Formen von Krankheiten, welche teilweise kurz nach der Geburt auftreten, z.B. bei Frühchen6; oder Mitten im guten Leben es ganz böse enden lassen, wie z.B. durch Analkrebs, mutierte Korsakow-Syndrom oder den neuen Viren wie Sars/Covid19.

 Als hominide Spezies und/oder soziale Individuen stehen wir einerseits am oberen Ende der Nahrungskette und können diese für unsere zukünftige Weiterentwicklung regulieren, obwohl unsere Beziehung zur Ernährung wie Nahrungsproduktion in den Industrieländern im großen und ganzen eher sehr gestört ist. Andererseits stehen wir in der biologisch-organischen sowie biochemischen Nahrungskette am unteren Rand, denn unser Körper verwest nach dem Tode ziemlich schnell. Er dient anschließend unzähligen Mikroorganismen, Würmern und Käfern als neues Zuhause, er wird für sie zu einem neuen Paradies und Schlaraffenland - sie müssen sich nicht einmal zum Fressen bewegen.7

 Evolutionär betrachtet bleiben wir ergo, in einem irdischen Zyklus gefangen, welcher mittels Mikroorganismen und Bakterien über unser aller Leben hinaus bestimmt wird: Die einen hundert Billion Bakterien kommen mit jeder Zeugung, Schwangerschaft, Muttermilch wie täglicher Nahrung in unseren Körper herein, die anderen Billionen an bakteriellen Organismen gehen über die täglichen Ausscheidungen, bzw. mit unserem Körper über den Tod hinaus mit – bis alles Organische verwest ist!

 

Fazit

 Zusammengefasst bedeutet dies, dass wir versuchen sollten unseren Leib gesund zu ernähren, ihn über Bewegung fit halten, ihm kontrollierten Stress sowie ausgiebig Ruhe zukommen zu lassen: Dann kacken wir unversehrter und gesünder.

Physiologisch betrachtet sind wir genau das,

 'Was' wir gewöhnlich Essen und Trinken  + 'Wie' wir Getränke trinken und Essen essen -

  und (ausser Liebe) nicht viel mehr .

 

Resümee + Ausblick

Diese wenigen Weisheiten, welche eigentlich keine sind, sondern dem menschlichen Hausverstand entspringen (sollten), wurden bereits in der Antike gelehrt. Die bekanntesten Vertreter des gesunden Verhalten für das Leben mit körperlichem Wohlbefinden waren, nach den 'alten Griechen' Aristoteles und Hippokrates, der römische Arzt Galenos. Er übernahm deren Wissen und entwickelte es holistisch weiter. Seine Lehre inklusive der anatomischen Kunde hatte m.o.w. bis in das 19. Jh. bestand (obwohl er nur Tiere sezierte und nie einen toten Menschen von Innen gesehen hat). Er transportierte und erklärte die sechs fundamentalen Bedingungen menschlicher Gesundheit der Antike, welche die richtige Mischung der Körpersäfte beeinflussen. Diese halten die Energiesystem aufrecht und erfreuen so die Seele:

  • Aer, die Qualität der umgebenden Luft:  Helligkeit, Temperatur, Feuchte, Geruch und Reinheit sowie Windverhältnisse;  das jahreszeitliche Klima in bestimmten Gegenden;  ebenso die Qualität von Wohnung und Kleidung.

  • Cibus et Potus, die Qualität der Nahrung und der Getränke:  Nach ihren Eigenschaften warm, kalt, feucht, trocken; ob vegetabiler oder animalischer Herkunft und Art ihrer Zubereitung; ebenso der Zeitpunkt und die Art der Nahrungsaufnahme.

  • Motus et Quies, der Einfluss von maßvoller oder übermäßiger Bewegung:  Des Körpers oder den einzelnen Körperteilen, bei der Arbeit und Ertüchtigungsübungen - Exercitia; sowie die Zeit der Ruhe und Erholung.

  • Somnus et Vigilia, die Bedeutung von rechter Zeit und Dauer:  Die Schlaf- und Wachzeiten beim Ablauf physiologischer Prozesse;  ebenso die gesundheitsförderliche Gestaltung des Bettes (Kopfende höher als Fußteil), die  richtige Schlafhaltung.

  • Repletio et Evacutio, die Regulierung und Beobachtung der Körperausscheidungen:  Wie Stuhl und Winde, Urin, Sperma und Menstruationsblut; Tränenflüssigkeit und Speichel; Auswürfe aus Mund und Nase, Erbrochenem, Ohrenschmalz.

  • Accidentia animi, der förderliche oder schädliche Einfluss der sechs Affekte:  Ira Zorn;  Gaudium sive laetitia – Freude; Angustia Angst;  Timor Furcht;  Tristitia - Traurigkeit und  Verecundia - Scham.8

 

K-Optimum

Ein verändertes Zitat von Tucholsky kann Galenus' Intentionen annähernd als Optimum wider geben: „Herz und Lungen arbeiten, der Körper verrichtet gleichmäßig seine innere Arbeit – Du fühlst ihn nicht.  Nichts weißt Du von der Welt um Dich herum,  Du hörst nichts,  Du siehst nichts,   Du kackst.“

 

Ende

Nun dürfen wir entspannt zur Toilette gehen, denn ab hier bewahrheitet sich die allseits bekannte Lebens-Erkenntnis:

„Man und frau ist, was man und frau ißt und trinkt“;

oder allgemein - im Alltag: 

Man und frau ißt und trinkt, was man und frau hat”;

bzw. für Bauern, Landwirte oder Superreiche: 

“Mann hat, was man und frau ißt und/oder trinkt!”

 

 

„Wir bleiben Was und Wie wir Essen und Trinken - und (ausser Liebe) nichts!

 Arme Würstchen !

 

 

Epilog

 Den geistigen Anstoß lieferte der therapeutische Text "Gruppen-Kacken im Hochenergiewald" - und das ist, was Menschen in den Bergen oder anderen unberührten Naturen meist alleine machen: Etwas natürliches. Die therapeutische K-Anleitung in Kombination mit der Erkrankung meiner Mutter führte zu der kurzen Abhandlung, welche noch einen zweiten Teil besitzt; aber dieser benötigt etwas Muße ....

 

 

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LINKS

1 Endokrine Disruptoren „kommen hauptsächlich in synthetisch hergestellten Materialien wie Pestiziden, Lösemitteln, Babyprodukten, Kunststoff-Flaschen und Spielzeug, Kosmetikbehältern usw. vor. Einige endokrin wirksame Substanzen werden gezielt in der Medizin eingesetzt, wie die Antibabypille.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Endokrine_Disruptoren

 ttps://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/bioakkumulation/789

 3 'Beten', in Form einer Mantra oder Gesangs erdet den Körper, es besitzt eine gleiche/ähnliche Frequenz wie die der Erde.

 4 https://de.wikipedia.org/wiki/Selektion_(Evolution)#Disruptive_Selektion

 5 Ausführliche Statistiken findet man/frau :

 

 

7 “Unmittelbar nach dem Tod beginnt der Prozess des Vergehens. Ob Mensch, Tier oder Pflanze – endet das Leben, beginnen Enzyme, Bakterien, Aasfresser und Kleinstlebewesen mit der Zersetzung. Auf der anderen Seite ernähren wir uns von vergorenen oder verschimmelten Nahrungsmitteln, wenn wir zum Beispiel Käse, Alkohol oder Essig konsumieren. Mit Konservierungsmethoden kämpfen wir aber auch gegen die Vergänglichkeit unserer Nahrungsmittel.“ In Sonderausstellung „Vergehen und Werden“ https://www.urmu.de/Presse